Fluggehege für geschädigte Papageien

  • Blick in das Schutzhaus in der Flughalle der Graupapageien Verursacht durch die aktuellen Preissteigerungen wird die Finanzierung des Fluggeheges für geschädigte Papageien zunehmend problematisch, zumal sich auch die Spendeneinnahmen verringert haben, weil wir in den letzten drei Jahren wegen der Corona-Pandemie keine Publikumstage im Fluggehege durchführen konnten. Besonders bedrohlich sind die Preissteigerung für Erdgas, denn im Fluggehege werden alle beheizbaren Räume mit Erdgas beheizt: Die Schutzhäuser in den Flughallen, die Räume für kranke Papageien und die Funktionsräume. Der Preis steigt – nach Steigerungen zum 01.07.2022 und zum 01.10.2022 – zum 01.01.2023 nochmals um 153 %. Hinzu kommt eine Steigerung des [...]

Aufnahmestopp im Fluggehege!

In das Fluggehege für geschädigte Papageien können zurzeit keine weiteren Papageien aufgenommen werden. Alle Möglichkeiten zur Unterbringung von Papageien sind belegt und der Arbeitsaufwand, der vom Tierpflege-Team für die Versorgung der im Fluggehege schon lebenden Papageien erbracht werden muss, kann nicht weiter erhöht werden.

Lernen Sie die Papageien kennen, die in unserem Fluggehege leben

Helfen Sie durch die Übernahme einer Papageien-Patenschaft

Der Betrieb des Fluggeheges ist mit erheblichen Kosten verbunden und wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Er kann somit nur aufrechterhalten werden, wenn sich stets genügend Menschen finden, die bereit sind, für die im Fluggehege lebenden geschädigten und kranken Papageien zu spenden, z. B. durch die Übernahme einer Patenschaft.

Information zur Patenschaft

Wenn Sie über das Leben der Papageien stets informiert sein möchten, dann können Sie sich unsere aktuellen Informationen per Email zuschicken lassen.

Papageienleben im Fluggehege

Fütterung im Fluggehege

Publikumstage im Fluggehege

Publikumstage im Fluggehege
Wegen der Corona-Pandemie können wir auch in diesem Jahr keine Publikumstage durchführen.

Medienberichte

DRF Deutschland | 02.10.2016

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'Buzi' und 'Miria'

- zwei an PBFD erkrankte Venezuela-Amazonen -

Wer übernimmt eine Patenschaft ?

'Buzi' (rechts) und 'Miriam'

Mitte August 2021 übernahmen wir die älteren Venezuela-Amazonen 'Buzi' und 'Miriam' von einer alten Dame aus der Nähe von München . Die alte Dame konnte die Versorgung der beiden Venezuela-Amazonen nicht mehr bewältigen. Leider stellte sich heraus, dass die beiden Papageien - entgegen einer uns gegebenen Zusicherung - nicht auf Infektionskrankheiten untersucht worden waren. Die von uns veranlasste tierärztliche Untersuchung ergab, dass 'Buzi' und 'Miriam' mit dem hoch infektiösen Circo Virus infiziert sind, das PBFD (Psittacine Beak and Feather Disease / Schnabel- und Federkrankheit der Psittaciden) verursacht. Aufgrund dieser Diagnose konnten wir 'Buzi' und 'Miriam' nicht in die Flughalle der Amazona-Papageien übernehmen.

Wir haben 'Buzi' und 'Miriam' in dem Quarantäneraum des Fluggeheges, der groß und hell ist, untergebracht. Dort wurde für die beiden eine ihren Bedürfnissen entsprechende, naturnahe Lebensumgebung gestaltet. Beobachten können wir sie Tag und Nacht durch eine PTZ-Kamera via Internet. Außerdem ermöglicht ein Innenfenster, Einblick in den Raum zu nehmen, ohne ihn betreten zu müssen. Der Raum verfügt zudem über einen direkt Ausgang nach draußen, so dass Äste und andere Materialien entsorgt bzw. erneuert werden können.

Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, müssen die Tierpflegerinnen alle Arbeiten in Schutzanzügen u. Schutzschuhen durchführen. Außerdem müssen alle Arbeitsmittel, Futtertabletts, Badeschalen usw. täglich im Raum desinfiziert werden.

Die Pflege der beiden Venezuela-Amazonen ist sehr arbeitsaufwändig und anstrengend – und mit sehr, sehr hohen Kosten verbunden.


Ja, ich übernehme eine Patenschaft für 'Miriam' und 'Buzi !